Menschen · Falknerei

Falkner und eine viertausendjährige Verbindung

Greifvögel züchten, abrichten und fliegen lassen – ein Können, das über Mentoren, Familien und Vereine weitergegeben wird.

Eine alte Partnerschaft

Die Falknerei ist die traditionelle Kunst, Falken – und mitunter Adler, Habichte, Bussarde und andere Greifvögel – abzurichten und fliegen zu lassen. Sie wird seit mehr als 4.000 Jahren ausgeübt.

Am Anfang diente sie der Nahrungsbeschaffung. Mit der Zeit gewann sie gesellschaftlichen Wert und Freizeitwert und wurde zu einer Möglichkeit, der Natur nahe zu bleiben.

Was Falkner tun

Falkner züchten, trainieren und pflegen ihre Vögel und arbeiten mit spezieller Ausrüstung. Die heutige Falknerei setzt sich zudem für den Schutz der Falken, ihrer Beutetiere und ihrer Lebensräume ein, unterstützt von Falkenkliniken, Zuchtzentren, Naturschutzorganisationen und Herstellern traditioneller Ausrüstung.

Das Können wird von Generation zu Generation weitergegeben – durch Mentoren, innerhalb der Familie und in Ausbildungsvereinen –, und Menschen jeden Alters üben es aus. Die UNESCO nahm die Falknerei 2021 als gemeinsames Erbe von 24 Ländern in ihre Liste auf, darunter Saudi-Arabien.

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