Ein Hafen, der Wege öffnete
Das historische Dschidda liegt am Ostufer des Roten Meeres. Seit dem siebten Jahrhundert war es ein bedeutender Hafen an den Handelsrouten des Indischen Ozeans und wurde zum Seetor für muslimische Pilger auf ihrem Weg nach Mekka.
Dieses Doppelleben als Handelshafen und Anlandeplatz der Pilger hat die Altstadt geprägt: Märkte, Moscheen, Pilgerherbergen und kleine öffentliche Plätze, alles dicht beieinander.
Was Sie erwartet
Zwei Bautypen bestimmen das Viertel. Die hohen Turmhäuser des späten 19. Jahrhunderts ließen Kaufmannsfamilien errichten; sie tragen große, reich verzierte Holzerker, die Roshan. Um sie herum stehen niedrigere Häuser aus Korallenstein, dazu Moscheen, Pilgerherbergen und Suks.
Das Schutzgebiet umfasst etwa ein Drittel der ursprünglichen ummauerten Stadt. Die UNESCO nahm es 2014 unter dem Namen „Historisches Dschidda, das Tor nach Mekka“ in die Welterbeliste auf.