Orte · Ibrahim-Palast

Der Ibrahim-Palast, Festung und Moschee im alten Hofuf

1555 im Viertel al-Kut erbaut: eine ummauerte Anlage aus Kasernen, Türmen und einer Kuppelmoschee, die heute die Geschichte von Al-Ahsa erzählt.

Eine Festung in der Altstadt

Der Ibrahim-Palast, auch al-Kut-Palast und Qasr al-Qubbah genannt, steht im Viertel al-Kut in Hofuf. Er wurde 1555 erbaut und umfasst rund 16.900 m². Seine Wände bestehen aus Lehm und Stroh, die Dächer ruhen auf Palmstämmen, Holz und Stein, und die Außenmauern sind von Öffnungen für Ausguck, Gewehre und Kanonen durchbrochen.

Einigen Historikern zufolge erneuerte Ibrahim bin Afisan ihn 1801. Unter König Abdulaziz kamen Halbrundbögen und Kuppeln hinzu, ebenso massive Türme und Soldatenkasernen.

Innerhalb der Mauern

Ein schlichtes Haupttor führt zu einem größeren, verzierten Tor und durch einen breiten Gang in den zentralen Hof. Die Moschee besitzt eine große Zentralkuppel, umgeben von kleineren, dazu geometrische Gipsfenster und ein hohes Steinminarett mit Wendeltreppe. Um den Hof liegen Ställe, Offiziersquartiere, ein Munitionslager und Kasernen mit einem Kommandoraum, zu dem eine doppelte Treppe hinaufführt.

Seit seiner Restaurierung 2019 ist der Palast ein archäologisches Museum zur Geschichte von Al-Ahsa. Ganz in der Nähe liegt der Qaisariyah-Markt.

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